Nährstoffmanagement
NO₃ & PO₄ messen · automatisch dosieren
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Aktueller Stand
Nächste Dosierungen
Keine Messung — erst NO₃/PO₄ im Tab „Messung & Plan" eintragen.
Nährstoff-Lage
Neue Messung
Der Gesamtstickstoff TNb kommt aus der ICP und ist beim Eintragen schon ein paar Tage alt — deshalb mit eigenem Datum. Ein NO₃-Heimtest am Tag der Probenahme macht den Wert erst auswertbar. Er greift nicht in die Dosierung ein.
Der TOC kommt aus der Laboranalyse und ist beim Eintragen schon ein paar Tage alt — deshalb mit eigenem Datum. Er misst nicht die Wirkung des Kohlenstoffs, sondern seine Nebenwirkung: was als organische Fracht im Becken bleibt. Damit bekommt die C-Pumpe eine Obergrenze aus einer Messung statt aus der Herstellerspanne — er greift also sehr wohl in die Dosierung ein (abschaltbar in den Einstellungen).
Verlauf
Historie
| Datum | mg/l | Löschen |
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| Datum | mg/l | Löschen |
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| Datum der Probenahme | mg/l | Löschen |
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| Datum der Probenahme | mg/l | Löschen |
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Plan / Empfehlung
Noch keine Auswertung.
Dosierplan
Was tatsächlich dosiert wird — je Flüssigkeit. Leer = aktuell keine Dosierung geplant.
Dosierungsverlauf
Heute
| Zeit | Pumpe | Menge | Modus | |
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Dosierung von Hand nachtragen
Was du selbst ins Becken gegeben hast, ohne Pumpe. Der Eintrag zählt in der Bilanz genauso wie eine gepumpte Dosis — sonst hält der Regler die Menge für nie zugeführt.
Modus: Manuell — so steht der Eintrag auch im Verlauf. Die Menge geht vom Kanister-Füllstand ab.
Manuelle Dosierung
Eine Pumpe sofort eine bestimmte Menge laufen lassen — praktisch zum Kalibrieren testen (z. B. 5 ml dosieren und mit dem Messbecher vergleichen). Der ESP muss online sein.
Pumpen-Geschwindigkeit (Grundwert)
Grundwert für alle Pumpen — direkt in Motor-Schritten, funktioniert auch bei unkalibrierten Pumpen (für den Kalibrier-Lauf selbst). Direkt darunter lässt sich das je Pumpe überschreiben — bleibt das Feld dort leer, gilt dieser Wert.
Pumpen-Kalibrierung
Der ESP fährt eine definierte Anzahl Schritte, du misst die geförderte Flüssigkeit mit einem Messbecher und gibst die ml ein. Daraus ergibt sich Schritte pro ml.
Kanister & Füllstände
Kapazität und aktueller Füllstand je Pumpe. Der ESP zieht bei jeder Dosierung automatisch ab — beim Nachfüllen hier „Voll auffüllen" drücken.
Leer-Warnung per E-Mail
Gemeinsam
Änderungen werden automatisch gespeichert (sobald du das Feld verlässt). Was hier steht, gilt für beide Regelkreise — die zwei Karten darunter trennen sie.
NO₃ / C — Stickstoff hebt, Kohlenstoff senkt
Stickstoff rechnet wie Phosphat: aus der Bilanz über Wochen eine Erhaltung, darunter eine Rampe aufs Ziel, darüber weniger oder gar nichts, bis das Becken den Wert selbst zurückgebracht hat — höchstens mit der max. Änderung pro Tag. Kommt von der N-Lösung weniger an als auf dem Etikett, zählt die Bilanz den Rest als Verbrauch — die Menge stimmt trotzdem. Kohlenstoff hat keine Wirkzahl und wirkt erst über Bakterien; er läuft deshalb als eigene Rate in Stufen und nie zusammen mit Stickstoff.
Die Messgenauigkeit deines Tests setzt das Zielband: ab wann Kohlenstoff ran darf und wie klein ein Verbrauch sein muss, um als „hält sich selbst“ zu gelten. Photometer rechnen mit Grundfehler + Anteil vom Messwert, Tröpfchentests mit dem Abstand ihrer Vergleichsfelder.
Aus Messhistorie und Dosier-Log: was das Becken selbst tut. Positiv = es verbraucht Nitrat (N arbeitet), negativ = es liefert welches (N steht; senken kann nur Kohlenstoff).
Je Messung eine Regel: unter dem Zielband aus, im Zielband stufenweise auslaufen, darüber eine Stufe hoch — aber nur, wenn das Becken laut Bilanz länger als einen Takt bräuchte, um den Wert selbst zurückzubringen.
Wie schnell regelt Kohlenstoff?
Stufenbreite ist dein Messabstand, Stufenhöhe C-Stufe × Messabstand ÷ Takt — das ist keine Prognose fürs Becken, sondern genau das, was der Regler tut. Blass sind deine gespeicherten Werte, kräftig die gerade eingestellten.
Die C-Rate ist keine Einstellung, sondern das Gedächtnis des Reglers: sie entsteht Stufe für Stufe über Wochen. Nach einem Wechsel der Kohlenstoff-Lösung oder einem Einbruch der Bakterien kann sie falsch sein — dann ist Zurücksetzen schneller, als sie auslaufen zu lassen. Stickstoff hat kein Gedächtnis: er rechnet bei jeder Messung neu aus der Bilanz.
Der TOC-Wert aus dem Labor bremst die Kohlenstoff-Dosierung — er sitzt hinter dem Nitrat-Regler und korrigiert dessen Entscheidung, statt sie zu ersetzen. Die Grenzen kommen aus dem Ziel-KH des Kalk-Rechners. Ohne TOC-Messwert ändert sich nichts.
Stärke der Lösung und Verdünnung im Kanister stehen unter Lager & Rezepte (Einstellungen). Mit ihnen rechnet die Bilanz ml in mg/l um; stimmt die Wirkung nicht genau, gleicht sie das selbst aus. Für Kohlenstoff gibt es keinen Faktor: er füttert Bakterien, statt selbst zu wirken.
PO₄ / La — Phosphat hebt, Lanthan senkt
Hier gibt es belastbare Wirkzahlen, deshalb rechnet diese Achse eine Menge bis ins Ziel aus — dieselbe Rechnung für beide Pumpen, nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Welche Pumpe arbeitet, entscheidet die Bilanz über Wochen: verbraucht das Becken, ist es P, liefert es, ist es Lanthan. Diese Pumpe regelt ohne Band aufs Ziel; die andere darf nur außerhalb des Bands ran.
Die Messgenauigkeit deines Tests setzt das Band: ab wann die andere Pumpe als Notbremse ran darf und wie klein ein Verbrauch sein muss, um als „hält sich selbst“ zu gelten. Photometer rechnen mit Grundfehler + Anteil vom Messwert, Tröpfchentests mit dem Abstand ihrer Vergleichsfelder.
Aus Messhistorie und Dosier-Log: was das Becken selbst tut. Positiv = es verbraucht Phosphat (P arbeitet), negativ = es liefert welches (Lanthan arbeitet).