Spurenelemente Rechner
ICP-Messung erfassen · Dosierung berechnen · Historie führen
Einstellungen
Elemente & Zielwerte
Min und Max entscheiden, ab wann der Rechner eine Ursache meldet statt weiterzuregeln.
Mit Haken bei immer Anfangsdosis rechnet er für das Element nicht: jede Mischung bekommt die Anfangsdosis, die ICP wird nur am Band eingeordnet, und nach drei Messungen in Folge außerhalb kommt ein Vorschlag.
Konzentrat ist die Stärke der OSCI-Flasche — fest wie die Rezepte unter Lager & Rezepte, deshalb nicht einstellbar. Daraus steht unter der Anfangsdosis, wie viel µg/l sie am Tag ins Becken bringt — nur zur Anzeige, gerechnet wird in ml.
Ausgleich (Barium, Lithium, Molybdän) sind OSCI-Ausgleichslösungen: Sie kommen nie in eine Mischung. Liegt der Messwert unter Min, steht im Ergebnis die Menge, die ihn einmalig direkt im Becken auf Optimal hebt.
Die Elemente stehen fest — alle OSCI Trace Elements. Mit ✎ lassen sich die Zahlen einer Zeile ändern.
Becken & ICP-Rhythmus
Gilt für die ganze Dosierberechnung, nicht nur für die Startlösung: aus Nettovolumen und Reichweite ergibt sich, wie viel Konzentrat in die Mischung kommt — und jede berechnete Dosis wird mit diesem Bezug gespeichert.
Die Tagesdosis je Lösung ist ohne Eintrag Volumen/100 (450 L → 4,5 ml/Tag). Eine größere lässt sich eintragen, etwa wenn die Dosierpumpe so kleine Gaben nicht sauber auflöst. Das ändert nur die Verdünnung: mehr Osmosewasser, größere Ansatzmenge — im Becken kommt pro Tag gleich viel an.
Wird hier später etwas geändert, rechnet der Rechner die Historie darauf um, statt die alten Millilitermengen weiterzuschreiben.
Startlösung berechnen
Berechnet die Anfangsdosis je Spurenelement aus Volumen und Reichweite (Werte von oben) sowie dem Besatz und trägt sie in die Tabelle ein.
Nur diese Spurenelemente (Co, Ni, Fe, Mn, Cu, Cr, Zn, F, I, V, Se) werden überschrieben — andere Elemente bleiben unverändert.
Dosier-Anpassung
So rechnet der Rechner: Rechendosis = Ideal ÷ Messwert × vorige Dosis — die Menge, die das Ziel träfe, wenn der Messwert genau stimmt. Angewendet wird davon die halbe Korrektur, also der Mittelwert aus voriger Dosis und Rechendosis: ein einzelner Ausreißer verschiebt die Dosis so nur halb so weit, eine echte Abweichung ist nach drei ICPs trotzdem fast ausgeglichen.
Die Schrittweite begrenzt danach, wie weit eine Dosis von einer ICP zur nächsten wandern darf — nach oben und unten gleich weit. Nur bei sehr kleinen Dosen greift ein absoluter Mindestschritt (5 % der Rezepturdosis), sonst käme eine Dosis von 0 ml nie wieder hoch. Bei fester Dosis ist sie die Stufe, um die der Rechner eine Änderung der Anfangsdosis vorschlägt.
Einen Vorschlag, dem du nicht traust, überschreibst du direkt in der Spalte Neue Menge. Ein Element, das kaum auf die Dosis reagiert, dosierst du besser fest: Haken bei immer Anfangsdosis in der Tabelle oben. Im Ergebnis zeigt Δ dann nur, wo der Messwert liegt: ▲ über Max, ▼ unter Min, ▶ im Band.